Google Street View: Die Angst des Spießers

Die Angst des Spießers vor dem Neger.

Aus dem Hamburger Abendblatt via Boo to the business world!

Einbrecher waren ohne Google total hilflos. Jetzt werden sie von weit her kommen, weil sie an der Fassade erkennen, was du im Hinterzimmer für Schätze versteckt hältst und welcher Schlüssel an der Hintertür passt.

So langsam öden mich diese Diskussionen an. Die Medien heizen kräftig ein. Die Politiker wissen es nicht oder ignorieren das Folgende:
Bei Bing kann man meinen Garten hinterm Haus aus 4 Himmelsrichtungen ansehen. Einfach mal Luftbild, Vogelperspektive klicken.
SightWalk
macht ähnliches mit anderer Kameratechnik. Sitz der Firma ist in Köln, aber die Häuser sind auch von Burkina Faso aus zu sehen. Müsste man sich nicht auch gegen das deutsche Angebot in den Medien zetern?
Guter Hinweis im Kommentar: Die Telefondaten sind bereits mit Karten verknüpft. Es sind auch  nur wenige Klicks von der Telefonnummer zur Ansicht des Gartens. Warum regt sich niemand über die Praktiken der Telekom auf? Ja, das sind die, die sich durch Datenschutz bereits so sehr hervorgetan haben.
Die Liste könnte man noch verlängern.

Dieter Nuhr via Twitter: “Habe neuen Street View Dienst entdeckt. Gehe raus und schaue mir die Häuser live an. Total real! Wahnsinn! Und sogar in 3D!”

Wird wahrscheinlich auch bald verboten.

[update, 24.08.10] Auch sehr wahr.

4 Gedanken zu “Google Street View: Die Angst des Spießers

  1. Pingback: Google vs. My Estate – Part 1 | _n1Ls_

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