Heute meine Chefs mit dem Dienstwagen nach Saarbrücken gefahren. In der Besprechung aufmerksam, hilfreich und witzig gewesen.
Und was bekomme ich zu hören?
„Sie sind ein guter Chauffeur!“
Na ja, wenigstens etwas.
Heute meine Chefs mit dem Dienstwagen nach Saarbrücken gefahren. In der Besprechung aufmerksam, hilfreich und witzig gewesen.
Und was bekomme ich zu hören?
„Sie sind ein guter Chauffeur!“
Na ja, wenigstens etwas.
Die Frau hat heute gezeigt, dass sie als Führungskraft gut geeignet ist. Die ist ja wirklich komplett humorlos.
Ich befürchte, dass in dem Lästerspruch leider etwas Wahrheit steckt. Das tut weh.
Heute habe ich meinen ganzen Arbeitstag damit verbracht, ca. 70 Powerpoint-Folien in zwei Besprechungen zu erleiden. Einziges Thema Krise, Rezession, Liquidität, Sparen. Und als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, in jedem gesprochenen Satz “Ich sag mal so” bzw. “Ich sach ma”. Diese Seuche greift um sich und davon bekomme ich Pickel.
Ich werde in Besprechungsräume investieren, das hat Zukunft. Statt Kaffee und Kekse werde ich Schnaps und Anti-Depressiva anbieten. Wem dreimal “Ich sag mal” herausrutscht, wird vom Sicherheitsdienst auf die Straße gesetzt.
Träumen macht Spaß.
Bevor die neue Arbeitswoche losgeht noch schnell ein Spruch aus der letzten Woche:
Chef: „Sie haben aber auch einen Scheißjob.“
Ob ihm noch bekannt ist, dass er mir den Job besorgt hat?
Nach dem Urlaub ist wie vor dem Urlaub, nur dass man noch die Wochen, die man auf eigenen Antrag, also selbst verschuldet, gefehlt hat, zusätzlich noch aufarbeiten muss. Hunderte Mails, Termine, Besprechungen, alte und neue Probleme. Wie soll man da einen erholten Eindruck machen?
Den Comic habe ich bei pixton gemacht. Zum Teil mit deutscher Bedienoberfläche (teilweise fast nicht zu verstehen), die Hilfe gibt es nur in Englisch (was aber dann doch ein Vorteil ist). Die Benutzung ist kostenlos und macht (mir) Spaß.