![Zeiss Ikon Symbolica [1]](http://www.okej.de/img/wordpress/zeiss_ikon_symbolica_01.jpg)
![Zeiss Ikon Symbolica [2]](http://www.okej.de/img/wordpress/zeiss_ikon_symbolica_02.jpg)
![Zeiss Ikon Symbolica [3]](http://www.okej.de/img/wordpress/zeiss_ikon_symbolica_03.jpg)
Wie überfordert man sich nach ein paar Jahren mit Autofokus und „point-and-shoot“-Kameras fühlt, wenn man nicht nur schauen und abdrücken kann.
Obwohl diese Zeiss Ikon Symbolica aus den Jahren 1960 bis 1962 schon relativ viel macht, nämlich über einen Selen-Belichtungsmesser für jede Beleuchtungssituation eine sinnvolle Blenden/Zeit-Kombination wählt, kam ich ziemlich ins Schwitzen. Vorne am Objektiv nach Meterangaben oder nach den Symbolen die richtige Entfernung einstellen, an dem dahinterliegenden Ring mit der Sonne drehen bis ein Zeiger genau zwischen zwei Markierungen steht, um die Belichtung zu regeln.
Da der Zeiger bei meiner Kamera ab und zu etwas hängt, war ich sehr froh über langsame Motive. Trotzdem war relativ viel unscharf oder falsch belichtet. Aber gerade die nicht perfekte Schärfe finde ich ganz reizvoll. Zwei Beispiele hierfür (Foto 1 & Foto 2) aus meinem Fotoblog, wo man mehr Bilder aus dieser Kamera ansehen kann.
Ich hatte als Film einen älteren Agfa Scala, einen Schwarz/Weiß-Diafilm, benutzt. Dieser Film wird nicht mehr produziert, da der Bedarf an Filmen in digitalen Zeiten immer geringer wird und Agfa ja nicht zuletzt deswegen in die Pleite geraten ist. Was ich nicht bedachte: Deswegen wird auch die spezielle Entwicklung nicht mehr angeboten. Meine Postsendung kam prompt zurück. Die gehorteten Entwicklungsgutscheine (ja ich hatte noch „einige“) sind inzwischen wertlos. Wer in der gleichen Situation ist und alte Agfa Scala entwickelt haben möchte, kann die Filme (noch) zum Photostudio13 schicken.