Das Geheimnis der Superproduktivität wird auf doitfuckingnow.com gelüftet.
„Hau ab und mach es jetzt!“
Einfach und wirkungsvoll.
Und tschüss…
Das Geheimnis der Superproduktivität wird auf doitfuckingnow.com gelüftet.
„Hau ab und mach es jetzt!“
Einfach und wirkungsvoll.
Und tschüss…
Jetzt bin ich gerade die Payback-Karte losgeworden. Und jetzt dies!
Mail an HappyDigits:
Hallo,
ich wollte nie bei HappyDigits teilnehmen, habe nichts unterschrieben, ausgesagt oder angeklickt. Ich habe allerdings über einen Mitarbeiter der Störungsannahme eine Änderung meines Telekom-Telefonanschlusses mündlich beauftragt, was scheinbar zu einem Konto bei Ihnen führte. Dies möchte ich nicht.
Die HappyDigits-Karte habe ich weggeworfen. Ich möchte keine Post mehr von HappyDigits bekommen, nicht über meinen Kontostand (der sich nie ändern wird), Werbung oder ähnliches.
Bitte löschen Sie das Konto und meine persönlichen Daten.
Vielen Dank…
Obwohl man sich zur Kontaktaufnahme mit Payback mit Kundennummer und PIN einloggen muss, kann meine Kündigung auf diesem Weg leider nicht bearbeitet werden. Ich musste also nochmal per Post kündigen.
Riecht irgendwie nach Schikane. Hat mir aber auch Gelegenheit gegeben, diesen Satz zu schreiben:
Ich kündige, da ich inzwischen der Meinung bin, dass Sie mehr Freude an meinen Daten haben als ich an Ihren Prämien.
Da habe ich mich doch schon mal für das halbe Porto gefreut.
Payback gekündigt. Webmiles gekündigt.
Ich kaufe wieder irgendwo, ohne auf Punkte zu achten, für die ich sowieso nur Billigprämien bekomme, die ich eigentlich gar nicht brauche.
Ohne lästiges Scannen von Karte und Coupons, über das ich mich hier schon einmal aufgeregt habe.
Was ich kaufe, geht nur mich was an. Diese Daten gehören wieder mir!
Neulich im Kinderzimmer: Plötzlich sind alle Bücher nach Farben sortiert.
„Papa, das ist nicht nur schön, sondern auch praktisch!“.
OK, ich glaube das, denn der Nachwuchs hatte schon ein paar Monate zuvor meine unsortierten CD’s nach Farben sortiert. Und es klappt wirklich besser als unsortiert oder nach Alfabet-Sortierung, bei der man nie weiß, ob nun Vor-, Nachname oder Titel gilt.
Jetzt habe ich noch entdeckt, dass dieses Konzept schon einmal als Kunst unter dem Titel „There is Nothing Wrong in This Whole Wide World“ Verwendung fand. Der Künstler Chris Cobb hatte die 20.000 Bücher des Adobe Bookshop in San Francisco nach Farben umsortiert. Mit 20 Helfern, viel Koffein, viel Pizza und einem Plan wurde die nächtliche Aktion bewerkstelligt. So konnten die Kunden eine Woche lang Bücher innerhalb des Kunstwerks nur durch Spürsinn entdecken bzw. wirklich frei stöbern. Kaufen war auch während der Aktion erlaubt. Mehr Infos (englisch).
Außer in unserer Familie gibt es noch mehr Nachahmer und einige zeigen ihr Werk: Rainbow of Books.